kleiner Auszug aus der Unterhaltung, weils so lustig war:
ICH: "I need three small photos for an internship application."
SIE: "Ah... photos for immigration! No problem, come here."
ICH: "No, no, not for immigration, for an a-p-p-l-i-cation!"
SIE: "I don't know what you want..."
ICH: "I need three small photos for an internship application."
SIE: "Ah... photos for immigration! No problem, come here."
ICH: "No, no, not for immigration, for an a-p-p-l-i-cation!"
SIE: "I don't know what you want..."
und mich am Ende enttäuscht in den bösen und eigentlich für eine Bewerbung absolutes No-No-seienden Fotoautomaten gesetzt. Was war schief gegangen? Spulen wir zurück zur Szene im Fotogeschäft. Nachdem ich mich endlich verständlich machen konnte, machte die Mitarbeiterin des "LA PHOTO SHOP"s ein Foto von mir. An dieser Stelle mal wieder ein Auszug aus der darauffolgenden Unterhaltung:
SIE: "I go print your pictures, you can take them with you in four minutes."
ICH [in Gedanken]: "Aha, DAS geht aber schnell... Muss wohl ein Wunder der neuen digitalen Technik sein..."
SIE: [druckt die Fotos aus, gibt sie mir.]
ICH: "Oh, I just saw there is a strange blue stripe at the bottom of two pictures, right across my neck..."
SIE: "Oh, I go print another two." [und druckt noch mal. Danach schneidet sie die ersten beiden Bilder mit einer handelsüblichen Papierschneidemaschine.]
ICH [wundere mich schon, wie sie es schafft gerade zu schneiden, ohne die Fotos an der oberen Kante der Papierschneidemaschine auszurichten. Ich schaue mir die zwei ausgeschnittenen Bilder an. Verwirrung.]
ICH: "Erm... excuse me, Ma'am. Is the quality of the printed pictures always that poor? My black Shirt is not really black. And in general, the picture is not really precise. My skin looks very orange, too. Maybe you can change some settings at the printer..."
SIE: "That is the normal quality for pictures here. Everybody prints them now digitally. Government never complained."
ICH: "I'm sorry, I did'nt mean to insult you. It's just... It's not fot the government. It's for an application which is very important for me and I want everything to be perfect..."
SIE [unterbricht mich]: "Since twenty years we have this business and nobody ever complained. You should'nt take everything too serious."
ICH [ traue mich kaum es zu sagen, mache es aber doch]: "Well, the pictures are not cut straight. The margin looks slope..."
SIE: [will gerade zum Schneiden der anderen Fotos ansetzen]
ICH: "Oh, you know what? I cut them myself. It's okay, I take them as they are..."
SIE: "Do you have a cutter to do it?"
ICH: "No, but that's okay" [ in Gedanken: "Mit einer handelsüblichen Papierschere mache ich das immer noch besser als du mit einer Papierschneidemaschine."]
SIE: "We leave the pictures on the memory stick for three weeks. If, in that time, you need more copies, it's half price then."
ICH [in Gedanken]: "Na, gut zu wissen."
ICH [in Gedanken]: "Aha, DAS geht aber schnell... Muss wohl ein Wunder der neuen digitalen Technik sein..."
SIE: [druckt die Fotos aus, gibt sie mir.]
ICH: "Oh, I just saw there is a strange blue stripe at the bottom of two pictures, right across my neck..."
SIE: "Oh, I go print another two." [und druckt noch mal. Danach schneidet sie die ersten beiden Bilder mit einer handelsüblichen Papierschneidemaschine.]
ICH [wundere mich schon, wie sie es schafft gerade zu schneiden, ohne die Fotos an der oberen Kante der Papierschneidemaschine auszurichten. Ich schaue mir die zwei ausgeschnittenen Bilder an. Verwirrung.]
ICH: "Erm... excuse me, Ma'am. Is the quality of the printed pictures always that poor? My black Shirt is not really black. And in general, the picture is not really precise. My skin looks very orange, too. Maybe you can change some settings at the printer..."
SIE: "That is the normal quality for pictures here. Everybody prints them now digitally. Government never complained."
ICH: "I'm sorry, I did'nt mean to insult you. It's just... It's not fot the government. It's for an application which is very important for me and I want everything to be perfect..."
SIE [unterbricht mich]: "Since twenty years we have this business and nobody ever complained. You should'nt take everything too serious."
ICH [ traue mich kaum es zu sagen, mache es aber doch]: "Well, the pictures are not cut straight. The margin looks slope..."
SIE: [will gerade zum Schneiden der anderen Fotos ansetzen]
ICH: "Oh, you know what? I cut them myself. It's okay, I take them as they are..."
SIE: "Do you have a cutter to do it?"
ICH: "No, but that's okay" [ in Gedanken: "Mit einer handelsüblichen Papierschere mache ich das immer noch besser als du mit einer Papierschneidemaschine."]
SIE: "We leave the pictures on the memory stick for three weeks. If, in that time, you need more copies, it's half price then."
ICH [in Gedanken]: "Na, gut zu wissen."
So, und was sonst so in der letzten Zeit so passiert? Einiges. Ein Teil unserer Studenten-Familie war zu Besuch. Fredie und Wolfgang nämlich. Das war richtig schön. Die beiden sind tapfer durch Montreal gestapft, haben innerhalb von drei Tagen hier alle Sehenswürdigkeiten mitgenommen und sind sogar noch für ein paar Tage nach New York gefahren. Wo die die Energie hergenommen haben - fragt mich nicht.
Geshoppt wie die Weltmeister haben die Beiden natürlich auch. Ihr (und mein) Lieblingsladen hier: Simons. Im Grunde dem guten, alten H&M ähnlich, nur manchmal noch billiger und auf jeden Fall raffinierter im Angebot. Frei nach dem Motto "Im Seimons könnt'sch misch dohd koofn" wurde sogar noch am letzten Tag, mit dem letzten Geld die von Fredie zu tiefst ersehnte Pepitta-Jacke gekauft. Wolfgang gönnte sich ein paar Stunden vor der Abreise noch ein paar stylische Chucks, die diesmal hoffentlich auch passen. Natürlich haben wir die Beiden auch in unsere kulinarischen Gepflogenheiten hier eingeführt: Poutine, Burger, Ben&Jerry's Eis, Domino's Pizza, die wohl schwersten Torten der Welt, Spinatdip, mit Honig und Ahornsirup verfeinerter Schinken, Sushi - ich hör jetzt mal auf, denn durch diese Nahrungsmittel-Reihenfolge wird mir schon beim Schreiben ganz schlecht. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß zusammen. Zum Abschied haben die beiden uns noch einen Hut/ eine Mütze geschenkt, in ihren trend-Nichtfarben schwarz und weiß. Was mich jetzt natürlich in die unerträglich Bredoullie bringt, mir passende Accessoires zulegen zu müssen - welch Qual!
1 Kommentar:
na, da hoffen wir doch, dass die beiden nicht zu viel gekauft haben und am zoll die waren vorbei schleusen konnten. :-)
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