Donnerstag, 3. April 2008

New York, New York und das Ende einer Freundschaft

... jetzt muss ich aber wirklich mal wieder ein bisschen bloggen, nachdem schon wieder so viel Zeit vergangen ist, seit Ostern und dem von mir lang ersehnten Ausflug nach New York. Ja, ich habe die Bohne genötigt, mit mir dahin zu fahren und was soll ich sagen? New York ist noch genau so toll, wie es auch schon bei meinem letzten Besuch, vor fünf Jahren war. Wir zwei beide haben natürlich das kleine Touri-Programm gemacht, und uns fleissig sämtliche Sehenswürdigkeiten angesehen. Von der Freiheitsstatue über den Financial District, das Empire State Building, Central Park, Greenwich Village, China Town, Times Square und Ground Zero. Natürlich haben wir auch die grenzenlosen Shoppingmöglichkeiten der Stadt erkundet (was ja auch der eigentliche Grund war, warum ich unbedingt noch mal nach NYC wollte). Hach, es war eine wahre Freude. Bohne und ich haben kräftig zugeschlagen, und Dank des unglaublich guten Wechselkurses haben wir dabei auch noch richtig was gespart - da freuen sich Shopperherz und Geldbeutel gleichermaßen. Natürlich haben wir uns auch die obligatorische Dosis Kultur verabreicht, in dem wir uns die Ausstellungen im MoMA und im Guggenheim Museum angesehen haben. Wolfgang und Fredie haben uns ja schon gewarnt, dass das jetzt nicht so der Hammer war, und ich muss ihnen leider Recht geben. Das Guggenheim war einfach architektonisch interessant, die Ausstellung hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen. Obwohl die Werke eines Künstlers ausgestellt waren, der mit Hilfe von Schießpulver oder anderen explodierenden Substanzen auf Stoff recht interessante Gebilde erzeugt hat. Wäre jetzt aber auch nichts, was man nicht schon mal gesehen hätte. Das MoMA fing in den unteren Etagen ziemlich gut an, mit Werken die überwiegend aus dem letzten oder vorletzten Jahr stammten, ließ aber dann ziemlich schnell nach. In der, viel zu kleinen, Designabteilung war Schweizerisches Design ausgestellt, das war nun wirklich nichts Neues für uns. Und was die älteren Meister angeht, auch viel, was man schon mal irgendwo anders gesehen hat. Gegen die straffe Organisation am Eingang, mit einer Bearbeitungszeit beim Kaufen der Eintrittskarte von circa 2 Minuten, kann man allerdings nichts sagen. Da könnte sich so manches deutsche Museum mal eine Scheibe von abschneiden. Alles in allem aber, hatten wir eine sehr schöne Zeit in New York mit jeder Menge gutem Essen (kleiner Tipp, falls ihr mal dort seid: geht in das City Diner – sieht von außen recht unscheinbar aus, hat es aber in sich – riesige Portionen und super lecker!), traumhaft schönem Wetter und allem, bloß keiner Langeweile.
Tja, bis vor kurzem dachte ich dann auch, mein Leben sei eigentlich ganz toll, bis sich pünktlich einen Tag vor meinem Geburtstag mein Laptop von mir, recht unspektakulär, verabschiedete. Happy Birthday. Ja ja, ich will nicht jammern... Aber wenn man so ein Internetjunkie wie ich ist, dann trifft einen das schon schwer. Plötzlich war der Bildschirm schwarz und ich musste damit einsehen, dass unsere innige, über drei-jährige Freundschaft nun zu einem Ende gekommen ist. Garantie ist passender Weise auch schon abgelaufen, da kann man also nicht mehr viel tun. Trotz allem hatte ich aber noch mal Glück im Unglück, da alle Daten noch da sind und auch die Software noch ohne Probleme funktioniert. Nur einen anderen Bildschirm muss ich jetzt anschließen um mein Notebook zu benutzen. Naja, für die Restzeit hier in Kanada hat mir Cathy ihr altes PowerBook geliehen, und ganz ehrlich... damit ist das alles gar nicht mehr so schlimm. Ich benutze einen Mähäck! Was will man noch mehr? Gut, außer vielleicht, dass man den Mac behalten kann und ihn bei Abreise nicht wieder zurückgeben muss...

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